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Wanderung auf dem Malerweg

Bilder findet Ihr unter "Bilder Wanderungen"

 

Wildromantisch, abenteuerlich, großartig aber auch anspruchsvoll, das sind die Attribute des Malerweges in der Sächsischen Schweiz. 13 Wanderinnen und Wanderer des Odenwaldklubs Miltenberg nahmen diesen Wanderweg in sportlicher Version in sechs Etappen unter ihre Schuhsohlen. Gebucht hatten wir die Tour mit Gepäck- und Transferservice bei Corso Reisen in Meißen. Der ICE brachte uns pünktlich nach Dresden und weiter ging es mit der S-Bahn in das Städtchen Pirna, unserer ersten Übernachtung. Nach der langen Bahnfahrt wurde zunächst der schöne Marktplatz rundum besichtigt und ein kleiner Stadtrundgang schloss sich an.

Am nächsten Tag begann die Wanderung im Liebethaler Grund mit der ersten Etappe in den Luftkurort Rathen. Auf der Burgruine Wehlen gab es die Mittagsrast im strahlenden Sonnenschein. Da wussten wir noch nicht, dass sie uns die ganze Woche begleiten würde. Nach der Rast ging es steil hinauf zum ersten Höhepunkt der Tour, der Bastei. Sie zählt zu den meistbesuchten Touristenattraktionen der Sächsischen Schweiz. Von der Bastei fällt das schmale Felsriff über 194 m steil zur Elbe ab. Sie bietet eine weite Aussicht ins Elbtal und über das Elbsandsteingebirge. An Wochenenden ist hier ein Betrieb wie in der Rüdesheimer Drosselgasse. Nach steilem Abstieg hatten wir 20 km und 500 hm geschafft.

Die zweite Etappe soll uns bis Bad Schandau führen. Es werden 28 km und 850 hm. Zunächst durch den Amselgrund hinauf auf die Höhe und über die Teufelsbrücke in die ersten Felsen mit Leitern und Steigen. An Hohnstein vorbei führt der Weg zur einer der schönsten Aussichten der Sächsischen Schweiz, der Brandaussicht. Der Abstieg ins Polenztal erfolgt über die steilen Brandstufen. In Altendorf verlassen wir den Malerweg und gehen den Panoramaweg hinab nach Bad Schandau. Hier logieren wir für die nächsten drei Nächte im Hotel Lindenhof.

Auf zur 3.Etappe. Der historische Personenaufzug von 1904 brachte uns kurz und schmerzlos auf die Ostrauer Höhe. Es begann der Aufstieg zu den Schrammsteinen. Am Großen Schrammtor vorbei zur imposanten Schrammsteinaussicht und weiter über den alpinen Gratweg zu den Affensteinen. Viele Treppen und Leitern mussten überwunden werden. Dann ging es hinab ins Kirnitzschtal. Hier fährt eine historische Straßenbahn von 1893 von Bad Schandau zum Lichtenhainer Wasserfall. Wir beendeten die Tour aus Zeitgründen am Kuhstall, dem zweitgrößten Felsentor im Elbsandsteingebirge. Der Name kommt vom 30-jährigen Krieg her, als hier die Bauern ihr Vieh versteckten vor den schwedischen Soldaten. Wir hatten wieder 20 km geschafft und 800 hm. Unser Transferservice brachte uns sicher durch das Kirnitzschtal ins Hotel.

Die vierte Etappe begann mit dem Transferservice zur Räumichtmühle im Kirnitzschtal. Von hier führte der Weg steil hinauf zum Großen Pohlshorn und zum Zeughaus, einer Infostelle des Nationalparks. Auf dem Roßsteig ging es durch die Wolfsschlucht und gleich wieder hinauf zur Goldsteinaussicht mit herrlichem Panoramablick. Weiter führte der Roßsteig zum Großen Winterberg mit 556 m Höhe der höchste Berg auf dem Malerweg und der zweithöchste der Sächsischen Schweiz. Die Grenze zu Tschechien ist nicht weit. Ein nicht enden wollender stufenreicher Bergsteig bringt uns hinab an die Elbe nach Schmilka. Die Rast in der Schmilkischen Mühle von 1665 mit Kaffee, selbstgebackenem Kuchen und selbstgebrautem Bier ist obligatorisch.

Wir wechseln mit der Fähre die Elbseite und wandern mit dem Aschersteig wieder hinauf auf die Elbhöhen mit sagenhafter Aussicht. Nach dem Wolfsberg geht es hinab in den Krippengrund und mit der Fähre hinüber nach Bad Schandau. Diese Tour war 28 km und hatte 880 hm.

Die vorletzte Etappe sollte nochmals einige Höhepunkte bringen, denn sie war mit 20 km und 1000 HM eine echte Herausforderung. Nach der Elbüberfahrt ging es wieder mal steil bergauf auf den Papststein mit Ketten und Leitern gut gesichert und einer schönen Baude mit Rundumblick. Nach einer kurzen Rast steil hinab und wieder hinauf zum Gohrisch. Das waren nochmals zwei Hochkaräter mit 451 m und 440 m Höhe nach dem Großen Winterberg die beiden höchstgelegenen Punkte auf dem Malerweg. Den Pfaffenstein mit der Barbarine haben wir uns geschenkt und eine Abkürzung nach Thürmsdorf genommen. Der Sirenengesang der Schokoladenmanufaktur in Thürmsdorf war zu stark. Ab hier erfolgte wieder der Transfer mit zwei Kleinbussen nach Pirna.

In Pirna wurde auf dem Marktplatz ein mittelalterliches Theaterstück von der Errettung durch die Schwedischen Truppen gespielt mit Söldnern, Herolden, Handwerkern usw. Wir konnten das Schauspiel aus dem Hotel schön verfolgen. Die verkürzte Etappe hatte eine Länge von 19 km und 880 hm.

Die letzte Etappe am Samstag begann mit dem Transfer nach Thürmsdorf. Der Malerweg führte eben nach Weißig. Der Rauenstein forderte Kondition und war eine echte Herausforderung. Vor allem beim Abstieg nach Wehlen waren nochmals Kletterkünste gefragt.

Ein langer Weg im Wald brachte uns zur Königsnase. Doch mit der Aussicht von der Königsnase war es nichts, die Bäume und Sträucher waren zu hoch gewachsen. Die Abschlusswanderung hatte eine Länge von 18 km und 500 HM.

Am Abend gab es unser letztes gemeinsames Abendessen im historischen Gasthaus Anker und unsere Abschiedsfeier. Greti Rehberg verteilte an alle Wanderinnen und Wanderer eine Erinnerungsplakette mit dem Motiv der Bastei. Die Teilnehmer dankten der Wanderführung von Hans und Greti Rehberg für die wunderschöne Wanderwoche in der Sächsischen Schweiz. Am nächsten Tag brachte uns der ICE wieder pünktlich nach Frankfurt.

Hans und Greti Rehberg

 



 

 

Wandern, wo die Schotten Urlaub machen

 

Unter dem Motto “Wandern wo die Schotten Urlaub machen” traten wir am 10. Juni unsere zehntägige “Natur- und Kulturreise “an.

Diesmal hatten wir auch Wanderfreunde aus Ulm, Buchen, Dieburg und Klein-Umstadt mit dabei.

Wieder hat Iris Fleckenstein-Seifert, die in Edinburgh lebt, für uns eine interessante und abwechslungsreiche Tour ausgearbeitet.

Unser Flug ging nach Glasgow und von da aus reisten wir hauptsächlich an der Westküste entlang, an der es laut Statistik an zwei von drei Tagen im Jahr regnet.

  

  

Aber wenn schon! Wir waren für jedes Wetter gut gerüstet: Regenkleidung, Fliegennetze und sogar Sonnenschutz waren im Rucksack - man kann ja nie wissen!

Nach einem Tag mit Stadtführung und Freizeit in der lebhaften Metropole Glasgow fuhren wir am nächsten Tag nach Loch Lomond, dem größten Binnensee des Landes. Wir setzten mit dem Boot über und wanderten im Nationalpark auf dem berühmten West Highland Way, mit schöner Aussicht auf den See und die Bergwelt im Hintergrund. 

 

 

 Später fuhren wir weiter in die Hafenstadt Oban zu unserem Hotel, direkt an einer Bucht am Atlantik gelegen. Am nächsten Tag setzten wir von hier mit dem Fährschiff auf die Inseln Mull und Iona über, die zu den Inneren Hebriden gehören.

 

 

 Eine Wanderung über den malerischen Norden der Insel Iona führte uns zu einem einsamen weißen Sandstrand. Der heilige Kolumban aus Irland gründete die Abtei auf Iona und christianisierte im 6. Jahrhundert von hier aus weite Teile Schottlands.

 

 

Das bisher ungewöhnlich sonnige Wetter ließ uns fast übermütig werden, als wir am nächsten Tag mit der einzigen Gondelbahn des Landes bis auf 600 Meter Höhe zum Ben Nevis, dem höchsten Berg des Landes (1343 Meter) hochfuhren.

Dann aber nieselte es plötzlich und der Gipfel des Ben Nevis hüllte sich in Nebel, keiner hat ihn gesehen, dafür aber schob sich ein wunderschöner Regenbogen hinter einer Bergkuppe zum Greifen nahe vom Tal herauf - ein Erlebnis!  

 

 

Unsere Reise führte uns weiter am Loch Ness entlang bis nach Gairloch in Wester Ross. Jamie, unserem schottischen Busfahrer, haben wir es zu verdanken dass wir dieses Mal ”Nessie” auch sehen konnten - leider schon versteinert.

Unbeschreiblich die wunderschöne Aussicht vom Gairloch Hotel über die Bucht, den Sandstrand, die Bergwelt im Hintergrund und die allabendlichen späten Sonnenuntergänge! 

 

 

 Bei unserer Wanderung rund um das malerische Loch Kernsary hatten wir “endlich“ schottisches Wetter, es regnete! Das tat aber unserer Stimmung keinen Abbruch, wir erfreuten uns an den Orchideen und den Blue Bells die zwischen den vielfältigen Farnen hervorlugten.

Den nächsten Tag verbrachten wir im ersten nationalen Naturschutzgebiet, das 1951 ausgewiesen wurde und 1976 zum UNESCO Biosphärenreservat eingestuft wurde.

Die letzte große Wanderung konnten wir, so wie sie geplant war, nicht durchführen, weil durch Unwetter in der Vorwoche Brücken weggespült und die Pfade unpassierbar wurden.

Iris, unsere Wanderführerin, hat schnell umgeplant und uns auf einem Passweg zum Moorhuhnstein geführt. Auch hier bewunderten wir wieder Orchideen und - welch ein Glück - den so seltenen Sonnentau!

  

 

Als wir zurück zum Tal wanderten, hallten durch die einsame Bergwelt plötzlich wunderbare Dudelsackklänge! Unser talentierter Fahrer Jamie empfing uns mit seinem Dudelsack.

  

 

 Auf der langen Rückfahrt vom Norden nach Edinburgh, mit einer kurzen Wanderung an den Rogie Wasserfällen und Mittagspause in Inverness, verkürzte uns Iris mit Informationen und Anekdoten über Land und Leute die Zeit.

Am nächsten Tag erkundeten wir bei einer Stadtführung zu Fuß die schottische Hauptstadt Edinburgh und eine Wanderung am Nachmittag führte uns auf den erloschenen Vulkan Arthur’s Seat mit atemberaubender Aussicht über den Fjord.

 

 

Nach einem gemeinsamen Abend in einem traditionellen Pub, nahmen wir am nächsten Tag am Flughafen Abschied von Iris und Schottland mit der Gewissheit, dass es auch eine Schottlandreise Nr. 3 geben wird!

Frieda Fleckenstein

 



 

 

Tag des Wanderns am 14. Mai 2019

"Wanderung zu den Nudeln"

 


Laut Pressemitteilung des Deutschen Wanderverbandes waren am Tag des Wanderns 13.000 Menschen bundesweit unterwegs und wir, der Odenwaldklub Miltenberg war mit einer besonderen Themenwanderung auch mit dabei.

 

Der Kurzwanderung mit anschließender Besichtigung der Nudelfabrik Berres (Gerolzahn) mit Nudelessen hatten sich auch Wanderer aus den Ortsgruppen Kleinheubach, Amorbach und Walldürn angeschlossen. War es die schöne Kurzwanderung oder die guten Nudel von Berres? 50 Teilnehmer hatte dieses außergewöhnliche Thema an diesem schönen aber kühlen Tag auf die Höhen um das badische Gottersdorf gelockt.

 

Die Wanderer konnten den Odenwaldpfad bewundern, hörten Geschichten vom Roten Kreuz, dass in den Bayerischen Nachbargemeinden Schäferskreuz genannt wird. Auch Informationen zu den Hauptwanderwegen des Odenwaldklub konnte Wanderführer Josef Eck der Wanderschar präsentieren. Zwei Hauptwanderwege mit ihren Markierungen lagen auf der Route der Kurzwanderung, die immer wieder schöne Ausblicke auf Gottersdorf und Umgebung zu bieten hatte.

 

Eine sehr amüsant vorgetragene Information der Fa. Berres zur Nudelproduktion leitete dann zu einer kurzen Besichtigung und zum Nudelessen über. 150 unterschiedliche Nudelsorten werden von der Fa. Berres hergestellt. Bei der anschließenden Kostprobe mussten zwar nicht alle 150 bewältigt werden, aber eine Reihe unterschiedlicher und schmackhafter Nudelgerichte waren zu genießen.

 

Die „etwas andere Tour zum Tag des Wanderns“ wurde mit einer weiteren kurzen Wanderung zurück nach Gottersdorf abgeschlossen.


Josef Eck

22.05.2019

 



 

 

Odenwaldklub Miltenberg initiiert Nibelungenprojekt mit

Schulklassen aus Miltenberg und Bürgstadt

 

 

 

 


 

Sandsteinskulpturen angelehnt an die Nibelungensage sollen entlang des Qualitätswanderweges Nibelungensteig am Bürgstädter Berg von der Centgrafenkapelle bis zum Gipfelkreuz aufgestellt werden. Beschreibende Info-Tafeln und ein Jugendwanderweg sollen Besucher und vor allem Jugend und Schulen anziehen.

 

 

 

 

Die Skulpturen wird die Mittelschule Miltenberg gemeinsam mit Bildhauermeister Alexander Schwarz aus Dorfprozelten gestalten. Info-Tafeln und Jugendwanderweg sind Aufgabe der Mittelschule Bürgstadt, mit entsprechender Unterstützung des Odenwaldklub. Beide Mittelschulen müssen für diese Aufgaben sehr eng zusammenarbeiten.

 

 

Fast 100 Schülerinnen und Schüler der Mittelschulen aus Miltenberg und Bürgstadt hörten sich aufmerksam die Vorträge mit den Ideen zu diesem Projekt an. Ein Infotag im Alten Rathaus in Miltenberg sollte die Schulklassen informieren und vor allem auch motivieren.

 

 

 

Josef Eck als Initiator und Moderator der Veranstaltung konnte auf starke Partner setzen. Bürgermeister Helmut Demel stellte sehr gekonnt und witzig Wesentliches aus der Nibelungensage vor. Bürgermeister Thomas Grün informierte über die Highlights des Nibelungensteig am Bürgstädter Berg und Loreen Last, Projektleiterin Nibelungensteig machte mit ihrem Vortrag Lust auf diesen Weg und stellte heraus, welch wunderbare Ergänzung Skulpturen und Jugendwanderweg für das Erfolgsmodell Nibelungensteig sein werden. Alexander Schwarz konnte den jungen Zuhörern sehr anschaulich die Arbeit mit Sandstein vermitteln. Er bereitete die jungen Künstler auf teils „harte Arbeit“, aber auch schöne Erfolgserlebnisse vor. Horst Fischer, Geocache-Spezialist des OWK machte Lust auf die Gestaltung des Jugendwanderweges, der auch längerfristig von Schülern betreut werden soll. Auch Geocaching soll Besucher anlocken.

 

 

 

 

Die beiden Schulleiterinnen, Rektorin Hildegard Bauer (Miltenberg) und Konrektorin Annette Lanzer-Meidel (Bürgstadt) engagieren sich mit ihren Klassenlehrerinnen voll für die Sache und skizzierten kurz das weitere Vorgehen.

 

 

 

 

Es ist ein Projekt der Jugend für die Jugend und ihr könnt Großes schaffen, das lange Bestand hat“ motivierte Josef Eck die jungen Zuhörer.

 

 

 

 

Ohne Moos nichts los

 

Die Hälfte der Kosten für die Sandsteinskulpturen sind durch Förderung über das Kunstnetz abgedeckt. Für die andere Hälfte sowie für Info-Tafeln und Jugendwanderweg sucht der Odenwaldklub Miltenberg noch Sponsoren. Information über Josef Eck, Am Vogelsberg 3, 63927 Bürgstadt, info@owk-miltenberg.de

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

OWK- Miltenberg Besichtigung des E-Motorenwerk Oswald

 

 

 

Am 20.03.2019 hat sich der OWK-Miltenberg zu einer Werksführung bei den

 

 

 

E-Motoren Oswald in Miltenberg eingefunden.

 

 

 

Das Interesse für die Firma war sehr rege das konnte man an der Anzahl der Teilnehmer erkennen - (die Gruppe musste zur Führung geteilt werden).

 

 

 

Die Firma Oswald, 1909 gegründet und nun in 4. Generation vom Urenkel geleitet, bekam 2017 den DBU -Umweltpreis verliehen, und hat unsere Gruppe sehr beeindruckt.

 

 

 

Der Slogan der Firma:

 

 

 

-Wohlstand sichern,

 

 

 

-Energie einsparen u. erzeugen,

 

 

 

-Ressourcen schonen,

 

 

 

-Menschlich handeln.

 

 

 

Man konnte, wenn man durch die großen, lichtdurchfluteten Werkhallen mit den vielen Grünpflanzen kam, eine “ mitarbeiterfreundliche Atmosphäre!” verspüren!

 

 

 

Wenn auch viele von uns bei den technischen und sehr fundierten Erläuterungen,- zugegebener Weise etwas überfordert waren,- sind wir doch noch alle von dem Innenleben der großen, mitunter tonnenschweren E-Motoren beeindruckt.

 

 

 

 

Frieda Fleckenstein

 

 

 

 



 

Mit Leidenschaft für Wanderwege und Wandern

 

In zwei Jahrestagungen konnte Josef Eck als Bezirkswegewart des Odenwaldklub und als Vorsitzender der Ortsgruppe Miltenberg über interessante Entwicklungen für Wanderwege in unserer Region berichten. Die Jahrestagung der Wegewarte am 16.2. in der Brauerei Etzel in Amorbach und die Jahreshauptversammlung des Odenwaldklub Miltenberg am 23.2. im Hotel Mildenburg in Miltenberg waren hierzu Anlass.


Wandern ist unsere Leidenschaft und dazu braucht es attraktive Wanderwege und eine optimale Kennzeichnung dieser Wege. Eine gute und aktuelle Wanderwege-Infrastruktur ist ein wesentlicher Tourismus- und damit auch Wirtschaftsfaktor, aber auch ein wesentlicher Beitrag zum aktiven Umweltschutz“, so Josef Eck.

 

Der Odenwaldklub unternimmt hierfür auf verschiedenen Ebenen erhebliche Anstrengungen. Mehrere Projekte sollen die Attraktivität der Wanderwege nochmals erhöhen und diese auch den Wanderfreunden bekannter machen. Zielwegweiser an allen wichtigen Kreuzungspunkten von Wanderwegen sollen die Orientierung für Wanderer deutlich verbessern. Außerdem sollen für alle OWK-Wanderwege die Daten aus dem Digitalen Wegemanagement über die Internetpräsenz des Odenwaldklub abrufbar sein.  

 

Zielwegweiser für alle Haupt- und Qualitätswanderwege

 

Auch im bayerischen Odenwald sollen alle Wanderwege des Odenwaldklubs mit zielorientierten Wegweisern versehen werden. Vom Odenwaldklub ist dafür ein Projekt initiiert worden. An ca. 85 Standorten werden bis zu 400 Wegweiser installiert. Das Projekt soll mit bis zu 60% der Kosten über das Leader Aktionsprogramm mit Fördermitteln unterstützt werden. Den Rest der Kosten müssen die betroffenen Kommunen aufbringen. Projektträger wird voraussichtlich die Marketinginitiative Bayerischer Odenwald sein. Die Konzeption der Wegweiser übernimmt der Odenwaldklub.

„Neben der in unserer Region anerkannt hochwertigen Markierung der Wanderwege, sind auch Wegweiser ein ganz wichtiges Instrument für die Orientierung der Wanderer. Sie zeigen, welche Orte oder Sehenswürdigkeiten auf der Route liegen und wie weit diese noch entfernt sind. Ein Muss für eine auf Wander-Tourismus ausgerichtete Region.“, so die Argumentation von Eck. Auch für das Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, zuständig für Tourismus in Bayern, ist die einheitliche Beschilderung von Wanderwegen als wesentliches Instrument für einen nachhaltigen Tourismus ein besonderes Anliegen. Josef Eck als Fachwart für Wege-Management beim Wanderverband Bayern ist in dieser Sache in enger Abstimmung mit dem Ministerium.

 

Wanderwege des Odenwaldklub über Internetpräsenz


Über 6000 km Wanderwege betreut der Odenwaldklub. Sie durchziehen den Odenwald und angrenzende Gebiete als Weitwanderwege von West nach Ost oder von Nord nach Süd. Dadurch ergibt sich ein attraktives Netz von schier unbegrenzten Wandermöglichkeiten. Ergänzt wird dies noch durch über 60 Qualitätsrundwanderwege, die als Tagestouren von vielen Kommunen im Odenwald ausgewiesen werden und die gerade durch ihre regelmäßige Zertifizierung besondere Qualität und Wandererlebnisse versprechen.

Eine Reihe dieser Wanderwege werden bereits heute in verschiedenen touristischen Portalen dargestellt.

Ziel eines derzeit laufenden Projektes des Odenwaldklubs ist es, über die Internetpräsenz alle Wanderwege übersichtlich nach verschiedenen Kriterien zu präsentieren und mit ihren Details abrufbar zu machen, z.B. Wegbeschreibung und Wegverlauf (gpx-Track). Viele Wanderer möchten heute den Verlauf des von Ihnen gewünschten Weges herunterladen und dann z.B, am Smartphone dem Weg folgen. „Dieser Entwicklung müssen wir Rechnung tragen, wenn wir wollen, dass unsere Wege gut von Wanderfreunden angenommen werden. Und wir haben diese Informationen ja bereits alle im Digitalen Wegemanagement verfügbar.“

 

Die Jahrestagung der Wegewarte in Amorbach fand sehr regen Zuspruch durch die Wegewarte. Fast 100% aller Wege des Wegebezirks konnten im letzten Jahr wieder nachgewiesen bearbeitet werden. Josef Eck, als Bezirkswegewart konnte ein ganz besonderes Lob und Danke aussprechen. Der Odenwaldklub lag mit dieser Bearbeitungsquote und mit der Qualität der Markierung absolut und deutlich an der Spitze aller Gebietswandervereine in Bayern! „Die beiden Projekte für Zielwegweiser und Internetpräsenz werden das Angebot an Wanderwegen noch attraktiver machen“


Auch bei der Jahreshauptversammlung des Odenwaldklub Miltenberg konnte über sehr erfreuliche Ergebnisse des letzten Jahres berichtet werden. Sowohl die Anzahl der an dem Wanderangebot des Vereins teilnehmenden Wanderer wie auch die Anzahl der teilnehmenden Gäste hatte einen neuen Höchststand erreicht. Josef Eck, als Vorsitzender des Vereins führte dies insbesondere auf das sehr vielfältige und attraktive Angebot an Wanderungen und kulturellen Veranstaltungen zurück. Auch das Familien-/Jugendprogramm wurde wieder sehr gut besucht. Hinzu kam dann noch der Odenwälder Wandertag im Mai letzten Jahres, den der OWK Miltenberg mit vollstem Erfolg ausrichten konnte. Über 700 Wanderfreunde wollten unsere Region erwandern und waren begeistert. Josef Eck dankte den Mitgliedern nochmals für die tolle Gemeinschaftsleistung. „Es lohnt sich unsere Leidenschaft für das Wandern auch anderen zu vermitteln und sich weiter in Sachen Wandern und Wanderwege zu engagieren. Auch unser Wander- Kultur- und Jugend-Angebot für 2019 ist wieder sehr gut gelungen.“ Der Vorsitzende bat die Mitglieder sich auch mit bei den Projekten zur Optimierung der Wanderinfrastruktur mit zu engagieren.

 

Foto: Muster eines Wegweisers im hessischen Odenwald

 

 

 

Rückblick auf ein spannendes Jahr

Jahresabschlussfeier Odenwaldklub Miltenberg

 

 

Die Mitglieder des Odenwaldklub Miltenberg konnten bei ihrer Jahresabschlussfeier im Hotel Centgraf in Bürgstadt auf ein spannendes und ereignisreiches Jahr zurückblicken.

 

Die besonderen Ereignisse konnte Vorsitzender Josef Eck in seinem Rückblick gar nicht alle aufzählen. Von den Neuwahlen des Vorsitzenden und des Vorstandes, der Ausrichtung des Odenwälder Wandertags, einer besonderen Ehrung von Hans Rehberg bis zu vielen außergewöhnlichen Wanderungen und kulturellen Events, wie z.B. die Schneewanderung mit Landrat Jens Marco Scherf, die Erlebnistage in der Südpfalz, eine traumhafte Nachtwanderung, der Besuch der Passionsspiele in Sömmersdorf und und und. Nicht zu vergessen auch die besonderen Events der Familien- und Jugendgruppe. „Viel Anerkennung und Lob, hat uns der Odenwälder Wandertag gebracht. Der Odenwaldklub Miltenberg hat sich im Odenwald und auch im Spessart einen besonderen Namen gemacht. Es war eine einmalige Gemeinschaftsleistung, auch mit Hilfe der benachbarten Vereine.“, so Josef Eck.

"Auch der kurze Ausblick auf das Jahr 2019 zeigt, dass hier wieder fleißig geplant wurde. Das Angebot an Kurz- Tages- und Mehrtageswanderungen, an Kulturellen Ereignissen und Events für die Jugend ist eine absolut gelungene Mischung. Auch eine Wander- und Kulturreise nach Schottland an Pfingsten ist wieder im Programm".

 

„Eine tolle Leistung!“, so leitete der Vorsitzende die Ehrung der eifrigsten Wanderer ein. Die ersten 10 haben jeder mehr als 300 km und insgesamt über 3700 km erwandert. Die drei eifrigsten Wanderer waren Greti Rehberg (454 km), Gerd Schön (420 km) und Barbara Chmiel (403 km). Insgesamt haben sich an den Wanderungen ca. 700 Wanderer beteiligt, die zusammen annähernd 10.000 km bewältigten. „Eine deutliche Steigerung gegenüber den Vorjahren“.


Fleißige Wanderer konnte auch Wanderwartin Greti Rehberg ehren. Gleich 12 Mitglieder erhielten das Wanderabzeichen des Dt. Wanderverbandes in Gold, Silber oder Bronze.

 

Michael Romstöck mit seiner Gitarre und Barbara Chmiel mit einer Weihnachtsgeschichte leiteten den vorweihnachtlichen Teil ein. Der Nikolaus (Frieda Fleckenstein) hatte das ganze Jahr genau hingesehen und sich in seinem Buch eifrig Notizen gemacht. Erstaunlich was in einem Wanderjahr so an Merkwürdigem aber auch Lustigem passieren kann. Auch die Technik ließ Nikolaus diesmal unterstützend einsetzen und seine Geschichten durch eine Foto-Show besonders unterstreichen. Weitere Gitarrenklänge begleiteten einen gelungenen Abend.

 

 

 

 

 

 

 

Odenwaldklub Miltenberg in den Fängen der Spessarträuber

Wer glaubt, die Zeit der Spessarträuber sei längst vorbei, hat weit gefehlt. Bei unserer Wanderung am 4. November durch den etwas diesigen, aber wunderbar bunt gefärbten Herbstwald im Spessart, erlebte unsere Wandergruppe einen völlig überraschenden Überfall der Räuber!

Mit lauten Rufen und Pistolengeballer sprangen sie plötzlich, schön kostümiert, hinter den dicken Buchen und Eichen hervor. Unsere Gruppe war überrascht und schnell umzingelt, eine Flucht unmöglich und unser langjähriger Vorstand Hans Rehberg war im Nu an den Baum gefesselt. Die Räuber forderten von ihm die „Goldene Ehrennadel“, die er im Sommer vom Hauptverband verliehen bekam. (Auf diese ist er besonders stolz, und die Verleihung muss wohl weit über die Grenzen des Odenwaldes bis in den Spessart hinein bekannt geworden sein).

Während des Singspiels, in das die Gruppe gleich involviert war, stellte sich heraus, dass die Räuber nicht nur den „Nobelpreis des Wanderns“ (so nannten sie die goldene Ehrennadel) wollten, nein, sie wollten auch unseren guten Hans, der den OWK so auf Vordermann gebracht hat. Denn Hans besitzt alle Eigenschaften, die einen richtigen Räuber auszeichnen: die Kenntnis der aller Schleichwege im Odenwald und Spessart, das Wissen um Pilze und Wein, die Kämpfernatur, und die Tatsache, dass er nach seinem 80. Geburtstag noch zu einer Extrem-Wandertour in die Pyrenäen aufgebrochen ist. Das alle qualifiziert ihn zur Aufnahme in die Räuberbande!

Nur durch ein hohes „Lösegeld“ und einen Umtrunk mit den Räubern konnten wir ihn frei bekommen!

Frieda Fleckenstein

 

 

   

 

 

 

 

Pilzexkursion 2018 

 

Die Wissenschaft von den Pilzen nennt man Mykologie. Mich faszinieren die Pilze seit Jugendzeiten und deswegen bin ich ein kleiner Hobbymykologe geworden. Pilze zu suchen und zu erkennen macht einfach Spaß und das Pilze suchen ist auch noch gesund, weil man sich ständig in der guten Waldluft aufhält. Was wir von dem Pilz zu sehen bekommen ist nur der Fruchtkörper, Der gesamte Pilz besteht aus dem Fruchtkörper und dem Myzel unter dem Boden, das häufig weitläufig verbreitet ist. Pilze bilden eine Symbiose, also eine Lebensgemeinschaft mit Bäumen. Diese nennt man wissenschaftlich Mykorrhiza-Pilze. Beispiele Birkenpilz, Espen Rotkappe etc. Die Pflanze (Baum) tauscht also in der Symbiose mit dem Pilz Nährsalze und Wasser aus. Pilze vermehren sich durch Sporen. Im Fruchtkörper unterscheiden wir Röhren- Lamellen- Schlauch und Ständerpilze.

Den Wert der Pilze wollen wir mal unterteilen in Essbare, Ungenießbare und giftige Sorten.

Die wichtigsten Giftpilze sind alle Knollenblätterpilze, Pantherpilz und natürlich der allseits bekannte Fliegenpilz sowie noch viele andere bei den Lamellenpilzen und bei den Röhrlingen sind es der Satanspilz, der prächtige Röhrling und der Strubbelkopf Röhrling.

Die wichtigsten Pilzgifte sind das Amanitin (Knollenblätterpilze), das in die Blutbahn geht und die Leber zerstört und tödlich wirkt. Das Muscarin kommt in den Riss Pilzarten vor sowie im Fliegenpilz und im Pantherpilz. Es erzeugt eine Rauschwirkung, die nicht unbedingt tödlich enden muss, aber tödlich enden kann und zur Atemlähmung führt. Kirgisen Völker benutzten den Fliegenpilz als Rauschmittel und tranken sogar als zweiten Aufguss ihren Urin.

Zum Glück gibt es nur wenige wirklich tödliche Giftpilzarten.

Als größter bekannter Pilz der Welt gilt ein Hallimasch aus Amerika mit einer Ausdehnung von

880 ha und einem Gewicht von 600 Tonnen. Da der Hallimasch auch lebende Bäume angreift und nicht nur auf Totholz siedelt, gilt er als großer Forstschädling.

Doch es gibt über Pilze nicht nur Schreckens Szenarien zu berichten, sondern auch viele gute Rezepte.

Hier eine kleine Aufzählung:

Schirmpilz Omelett, Krause Glucke mit Rührei, Steinpilze mit Semmelknödeln, Pfifferlinge mit Rehrücken und noch viele andere Rezepte in der feinen Küche. Pilze kann man auch trocknen und eine Reihe von Würzpilzen kann man sogar als Würzpulver für Soßen und Suppen verwenden.

Da Pilze schnell verderblich sind, sammelt man sie grundsätzlich in einem Korb und nicht in einer Plastiktüte. Natürlich lässt man alte Pilze stehen genau wie angefressene und madige Pilze.

 

Hans Rehberg

 

 

 

 

Fränkische Passionsspiele Sömmersdorf

 

Am Sonntag, den 8. Juli 2018, nutzten 11 OWK-Mitglieder die Möglichkeit, gemeinsam mit der Kirchengemeinde Heppdiel per Bus zu den Passionsspielen in den unterfränkischen Ort Sömmersdorf zu fahren. Unsere Erwartungen wurden bei weitem übertroffen! Erstaunlich was diese kleine 700 Seelen-Gemeinde mit 400 Aktiven auf die Beine gestellt hat. Das Bühnenbild zeigt die 2000 Jahre alte Stadt Jerusalem. Es wird die Geschichte vom Leben , Sterben und Auferstehung Jesus von Laiendarstellern in einer dreistündigen Aufführung gezeigt. Die Kostüme waren allesamt der damaligen  Zeit angepasst. Die Massenszenen beim Einzug  von Jesus in Jerusalem, bei der Vertreibung der Händler aus dem Tempel oder beim Kreuzzug begleitet von drei Eseln, zwei Kamelen und einigen Schafen beeindruckten in besonderer Weise. Unterstrichen wurde das Geschehen noch durch die live gespielte Musik des Orchesters. Hervorzuheben ist nicht nur die hervorragende Organisation, sondern auch der Einfallsreichtum: z.B. ein Beduinenzelt mit Orientteppichen und Sitzgelegenheiten aufzustellen. Die Verkaufsstände boten orientalisch angehauchte Gerichte wie Reispfanne mit Kichererbsen, Datteln im Speckmantel, orientalische Pizza, sowie Nazarener-Weißwein und Magdalena-Rotwein an. Nicht nur die sehr beeindruckende Aufführung, sondern auch die Fahrt bei herrlichem Sonnenschein durch das schöne Frankenland machten den Sonntagsausflug zu einem besonderen Erlebnis. Nachdenklich, aber dennoch guter Dinge traten wir die Heimfahrt an! Wir danken der  Kirchengemeinde Heppdiel dass sie uns mitgenommen hat!

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

Odenwälder Wandertag -

Mehr als 600 begeisterte Wanderfreunde im Maintal

 

Nach vielen Jahren der Unterbrechung hatte der Odenwaldklub seine rund 100 Ortsgruppen wieder zu einem gemeinsamen Wandertag am 27. Mai ins Bürgerzentrum Mittelmühle in Bürgstadt geladen; und über 600 Wanderfreunde aus Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und der Pfalz folgten diesem Ruf in den Fränkischen Odenwald!

Der Odenwaldklub Miltenberg als Organisator hatte eine Vielfalt an Wanderungen, Führungen und Familien-/Jugendevents angeboten, die die vielen Besucher aus dem gesamten Odenwald und auch aus dem Spessart animierte zu kommen. Sehr stark vertreten waren u.a. Ortsgruppen aus dem Kraichgau und von der Bergstraße.

Viele zeigten sich absolut begeistert von dem angebotenen Programm, der wunderschönen Landschaft mit herrlichen Wanderwegen und der kulturellen Vielfalt der Region. Es war ein Highlight, wenn Wandergruppen am Bürgstädter Berg auf die "Eselstour" der Jugendgruppe trafen. Die vier Zwergesel trugen dazu bei, dass Kinder, Jugendliche und deren Eltern mit wanderten. Sie vergaßen dabei, dass sie auch Schatzsuche betreiben sollten. Die Belohnung aus der Schatztruhe gab es trotzdem. Und es waren Highlights, wenn der Miltenberger Bürgermeister Helmut Demel eine Wanderung begleitete oder der Bürgstädter Bürgermeister Thomas Grün selbst die Führung im Alten Rathaus in Bürgstadt übernahm.

Auch die gesamte Organisation und der Ablauf im hübsch dekorierten Bürgerzentrum Mittelmühle in Bürgstadt fand nur lobende Anerkennung. Das Grill-Team des Odenwaldklub Dieburg sorgte für Spezialitäten vom Holzkohlegrill, die Rebläuse sorgten für musikalische Unterhaltung, und die beiden Bürgermeister Thomas Grün, Bürgstadt, Helmut Demel, Miltenberg sowie Landrat Jens Marco Scherf, der zum Treffpunkt geradelt war, begrüßten die große Wanderschar und ermunterten nach ihrer Ansprache die erschöpften Wanderer zum Mitsingen des Frankenliedes.

Besondere Worte des Lobes und Dankes fand Josef Eck, Vorsitzender der Ortsgruppe Miltenberg und Cheforganisator des Wandertages für die vielen Helferinnen und Helfer aus der Ortsgruppe Miltenberg, den benachbarten Wanderfreunden aus Großheubach und Kleinheubach und vielen weiteren Helfern aus dem Freundeskreis von Mitgliedern. Auch die Unterstützung der Gemeinde Bürgstadt war vorbildlich.

"Nur so können solche Veranstaltungen in der Qualität gelingen! Es war eine Werbung für unsere Region und insbesondere für Bürgstadt und Miltenberg. Viele Besucher werden sicherlich wieder kommen!" 

 

 

  

 

 

 

  

 

 



 

Odenwaldklub Miltenberg unter neuer Führung

Josef Eck übernimmt Vorsitz von Hans Rehberg

 

Im Überblick: Steckbrief des Odenwaldklub Miltenberg

Mitglieder: 139, davon 10 Kinder/Jugendliche

Jahresbeitrag: 20 Euro, Partner: 10 Euro

Kinder und Jugendliche: 7 Euro

Vorsitzender: Josef Eck

Tel. 09371 9492980,

info@owk-miltenberg.de

Wanderungen, Familien-/Jugendevents und Kulturangebote werden in der Presse veröffentlicht

 

Nähere Informationen auch im Internet unter:

www.owk-miltenberg.de

 

Wanderführer gesucht: Wir wollen uns verstärken. Wer gerne in der Natur und mit anderen Menschen unterwegs ist, und sich diese Führungsrolle zutraut, bitte melden!    Wir informieren gerne über Details und bilden natürlich entsprechend aus!

 

Die Mitgliederhauptversammlung des Odenwaldklubs Miltenberg am 24.02.2018 hat Josef Eck aus Bürgstadt zum neuen ersten Vorsitzenden des Vereins gewählt. Er übernimmt diese Funktion von Hans Rehberg aus Miltenberg. Zur zweiten und stellvertretenden Vorsitzenden wurde Gisela Tegtmeyer aus Großheubach gewählt. Auch für die Mehrzahl der Fachwarte standen Neuwahlen an. Wanderwartin wurde Margarethe Rehberg. Sie übernimmt diese für den Odenwaldklub sehr wesentliche Funktion von Hennie Jannink. Die anderen Fachwarte wurden in ihren Rollen bestätigt (Elly Jannink als Schatzmeisterin, Rosemarie Huber als Schriftführerin und Pressewartin, Frieda Fleckenstein als Kulturwartin und Horst Fischer als stellvertretender Jugendwart). Andrea Meisel als Jugendwartin wurde erst im letzten Jahr neu gewählt und vervollständigt den Vorstand des Vereins. Die beiden Kassenprüfer Günther Nortmann und Karl-Heinz Schneider wurden in ihrem Amt bestätigt. Alle Wahlen zum Vorsitz und für die Fachwarte erfolgten einstimmig.

 

Josef Eck bedankte sich bei Hans Rehberg für die langjährige hervorragende Führung des Vereins. „Du hast den Odenwaldklub Miltenberg seit 2009 geprägt und zu dem gemacht was er heute ist. Lebendig, interessant und vielfältig; mit einem Wander- und Veranstaltungsprogramm, das seines gleichen sucht. Ein Verein, in dem auch Kultur gelebt wird, ein Verein der auch erheblich in Aktivitäten für Familien und Jugend investiert und der dadurch eine sehr aktive Familien- und Jugendgruppe hat.“ Als kleines Danke konnte Josef Eck dem scheidenden Vorsitzenden und Weinkenner ein Weinpaket von seinem Lieblingswinzer überreichen. „Jeder Tropfen soll Dich erinnern und dazu animieren uns weiter voll zu unterstützen“.

 

Jahresberichte zeigen die ganze Vielfalt

 

Zuvor hatte Vorsitzender Hans Rehberg im Hotel Brauerei Keller den Rechenschaftsbericht des Vorstands für 2017 vorgetragen. Neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern konnte er auch das Ehrenmitglied Günter Hebeisen sehr herzlich begrüßen. Bürgermeister Demel musste wegen einer Grippeerkrankung leider kurzfristig absagen. Hans Rehberg bedankte sich insbesondere bei den Vorstandskolleginnen und Kollegen für die gute Zusammenarbeit und die jahrelange Hilfe bei allen Aufgaben. „Begeistert war ich alle Jahre über das umfangreiche Programm der Wanderführer und Jugendleiter“, so Hans Rehberg in seiner Zusammenfassung. Einige Höhepunkte in 2017 waren die Orchideen-Exkursion zum Tag des Wanderns, die Mehrtagestour auf dem Taubertal Panoramaweg und die Einweihung der Engelbergstufe. Sein besonderer Dank ging an den bisherigen Wanderwart Hennie Jannink, der drei Jahre das Wanderprogramm managte. „Seine Erfahrung als Wanderwart werden wir vermissen, aber als Wanderführer bleibt er uns erhalten“. Auch die Planungen für 2018 sind wieder sehr vielversprechend. Dank des hohen Engagements vieler Mitglieder ist wieder ein sehr vielseitiges und abwechslungsreiches Wander-, Jugend- und Kulturprogramm entstanden. Ein Highlight aber auch eine besondere Herausforderung für den Verein ist der Odenwälder Wandertag am 27.5.2018 in Miltenberg und Bürgstadt.

 

Hans Rehberg konnte für 2017 wieder über stabile Mitgliederzahlen berichten. Erfreulich auch die Anzahl der Teilnehmer an Wanderungen und Familientouren, die im Jahr 2017 mit über 700 deutlich höher lag als 2016. Wanderwart Hennie Jannink ergänzte in seinem Bericht, dass im Durchschnitt 22 Teilnehmer an den Wanderungen teilgenommen haben. Auch das eine erfreuliche Steigerung! Um den hohen Standard beim Wanderprogramm zu halten, müssen nach seinen Ausführungen aber zusätzliche Wanderführer gewonnen werden. Dazu sind wahrscheinlich auch Investitionen in die Ausbildung notwendig. Die Familien-/Jugendevents wurden im Durchschnitt mit 15 Teilnehmern (insgesamt ca. 150) ebenfalls wieder sehr gut angenommen. „Eine erfreuliche Entwicklung, unsere langjährige Arbeit zahlt sich zunehmend aus“, so Horst Fischer der stellvertretende Jugendleiter.

 

Wegewart Günter Hebeisen berichtete von ca. 650 km Wanderwegen, die vom Wegebezirk betreut werden. Dies konnte dank fleißiger Helfer wieder sehr gut bewältigt werden. Kulturwartin Frieda Fleckenstein berichtete von mehreren wieder sehr gut besuchten Kulturevents, z.B. Theaterbesuch auf der Mildenburg, Whisky-Verkostung, Besuch der Hammerschmiede, Busausflug zum Römerkastell Saalburg und zum Hessenpark. Auch die kulturellen Planungen für 2018 fanden allgemein Zustimmung. Schatzmeisterin Elly Jannink konnte wieder recht erfreuliche Zahlen ausweisen. Finanziell hat der Verein eine gesunde Basis. Die Kassenprüfer Günther Nortmann und Karl-Heinz Schneider lobten ausdrücklich die Kassen- und Buchführung. Schatzmeisterin und Vorstand wurden einstimmig entlastet. Die Berichte der Fachwarte wurden von einer regen Diskussion und interessanten Anregungen für künftige Planungen begleitet.

 

Odenwälder Wandertag am 27. Mai 2018

Zum Abschluss berichtete Josef Eck zum Stand der Planungen für den Odenwälder Wandertag am 27. Mai 2018. Es soll eine Werbung für die ganze Region, für das Wandern und natürlich auch für unseren Verein werden. Er warb nochmals intensiv um Mitwirkung der Mitglieder des Vereins. Auch die Wandervereine aus den Nachbarorten wollen sich erfreulicherweise mit engagieren.

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

  

 



 

 

 

Unser Vorstand:

 

 


hinten links: 1. Vorsitzender Josef Eck, Schatzmeisterin Elly  Jannink              vorne links: 2. Vorsitzende Gisela Tegtmeyer, Wanderwartin Greti Rehberg, Schriftführerin Rosemarie Huber, Kulturwartin Frieda Fleckenstein,
stellv. Jugendwart Horst Fischer
 

 

 


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